SG Flensburg-Handewitt im Umbruch

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Der SG Flensburg-Handewitt will endlich wieder Meister werden. Doch jetzt muss man erst einmal den Verlust von Coach Vranjes verkraften, der die Mannschaft seit seiner Amtsübernahme im Jahr 2010 zu einem konstanten Titelanwärter weiter entwickelte. Sein Nachfolger Maik Machulla will jedoch erst einmal nicht über die Meisterschaft sprechen und wird froh  sein, dass ihm Thomas Mogensen vorerst noch erhalten bleibt.

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Der dänische Europameister Mogensen war wesentlich am Flensburger Erfolg der letzten Jahre beteiligt. Zehn Jahre lang gehörte er beim SG zum Inventar. Laut dänischen Medienberichten wird sich der Flensburger Rückraumspieler zum Start der Saison 2018/19 dem dänischen Klub Skjern Handbold anschließen. Das kündete Mogensen freundlicherweise schon einmal ein Jahr vorher an. Damit sollte der SG noch genügend Zeit haben, einen Spieler zu finden, der ab 2018 in Mogensens doch sehr große Fußstapfen treten kann. Der 34-Jährige ist übrigens nicht der Erste, der den SGFH in Richtung des dänischen Klubs Skjern Handbold verlässt. Im Sommer hat mit Anders Eggert bereits eine wichtiger Spieler zum dänischen Meister (1999) gewechselt.

Der Verlust des Erfolgstrainers dürfte in der Flenz-Arena für eine gewisse Unruhe gesorgt haben, auch wenn der neue Trainer ein Altbekannter ist. Der neue Chefcoach Maik Machulla absolvierte zwölf Länderspiele für Deutschland und beendete seine Spielerkarriere nach der Saison 2013/14. Als dann im Februar 2015 gleich acht Flensburg-Spieler auf einmal ausfielen, feierte Machulla sein Comeback. Bisher kannte man ihn als Assistent an Seite von Vranje. Im März dieses Jahres gab der Verein dann bekannt, dass der ehemalige Assistent ab der Saison 2017/18 der neue Cheftrainer wird. Von einer Meisterschaft will Machulla jedoch momentan nichts hören. Er hat die Teilnahme an der Champions League als wichtigstes Saisonziel ausgerufen.

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