Revierderby zwischen den Königsblauen und den Schwarz-Gelben

Am Samstag, den 1. April besucht Schalke 04 zum 172-mal die Mannschaft von Borussia Dortmund, doch das Revierderby scheint nicht mehr zu sein, was es mal war.

Das Revierderby zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund ist eigentlich immer ein Grund für Furore vor sowie nach dem Spiel gewesen, doch dieses Jahr fehlt von dem üblichen Gezanke jede Spur.

Es geht sogar noch weiter und sogar Schalke-Manager Christian Heidel lobt die Borussen als Vorbild: “In Dortmund wird gute Arbeit gemacht. Das erlaube ich mir zu sagen. Das sieht man an der Tabelle, an der Entwicklung seit vielen Jahren”, sagte Schalke-Manager Christian Heidel: “Ich hoffe sehr, dass wir irgendwann und irgendwie auch mal Schritt halten können.”

Ist die Luft raus? Wo bleiben die Kampfansagen beider Kader? Selbstverständlich wird der Bundesliga-Klassiker den Pott am Wochenende auf den Kopf stellen, doch vergleichbar mit der bekannten Furore ist das nicht.

Aber woran liegt das? Immerhin hat sich am Siegeswillen der Spieler grundsätzlich nichts verändert. Allerdings berichtete Fichtel in der ‚WZ‘: “Es kommen immer weniger Spieler aus dem unmittelbaren Umfeld der Vereine. Da fällt es schwer, eine Rivalität, wie wir sie kannten, zu entwickeln.”

Und wenn wir uns die Statistik genauer anschauen, dann fällt uns direkt auf, dass der gefeierte Łukasz Piszczek die meiste Derby-Erfahrung mit 14 Duellen vorzuweisen hat.

Auch Schalke 04 Kapitän, Benedikt Höwedes, ist schon länger mit dabei und trifft zum 13. mal auf den Erzfeind. Nach seiner Erfahrung sind gute Kombinationen sowie Talent weniger gefragt in diesem heißen Aufeinandertreffen. “Es zählen Ehrgeiz, Kampfeslust und Bereitschaft”. Ob das den Schalkern hilft, wird sich am Wochenende herausstellen. Immerhin sind die Borussen de, Schalke 04 mittlerweile 13 Punkte voraus.