Euro League: gelingt dem BVB die Wende?

BVB_Rückspiel

Im Rückspiel der Europa League gegen RB Salzburg steht Borussia Dortmund am Donnerstag gehörig unter Druck. Nachdem 1:2 im Heimspiel muss in Österreich nun ein klarer Sieg her. Problematisch sind besonders die Formschwankungen der Schwarzgelben, die in dieser Saison immer wieder enorm schwache Auftritte abliefern, so auch im Hinspiel vor einer Woche. RB Leipzig hat hingegen eine bessere Ausgangssituation, ist nach dem 2:1 gegen St. Petersburg aber noch nicht durch.

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Hoffnung liegt bei Reus und Batshuayi

In Salzburg muss nun also eine Leistungssteigerung her, um doch noch die Wende zu schaffen und ins Viertelfinale der Europa League einzuziehen. Dabei könnten der wieder erstarkte Marco Reus und Michy Bathuayi eine wichtige Rolle spielen. Die Leihgabe aus Chelsea zeigte erst am Wochenende gegen Frankfurt ihre Qualitäten im Abschluss. Diese sind nötig, denn mindestens zwei Tore muss der BVB im Rückspiel erzielen. „Wir sind froh, nach Marco Reus in ihm einen weiteren Spieler langfristig an uns gebunden zu haben, der ein Höchstmaß an Identifikation mit dem BVB aufweist“, sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vor der Partie. Wie auch Lukasz Piszczek hatte Reus seinen Vertrag mit dem BVB erst kürzlich verlängert.

Die Probleme in der Europa League verdeutlichen, dass der BVB im Sommer auf dem Transfermarkt tätig werden muss, um in der nächsten Saison wieder eine entscheidende Rolle im internationalen Geschäft zu spielen. Schon gegen Bergamo mühte man sich eine Runde weiter, nun droht gegen Salzburg das Ausscheiden. „Das haben wir uns selbst eingebrockt“, sagte Peter Stöger. Aufgrund der gelungenen Generalprobe für das Rückspiel in der Heimat des BVB-Trainers ist dieser positiv gestimmt. „Dieser Erfolg hat gutgetan, weil es nach dem Hinspiel einige Diskussionen gegeben hatte.“ Besonders das Auftreten seiner Spieler wertete der 51-Jährige als gutes Zeichen. Anpfiff in Salzburg ist um 21.05 Uhr.

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Leipzig hofft auf Einzug ins Viertelfinale

Im Rückspiel bei Zenit St. Petersburg (Donnerstag 19.00 Uhr) hat RB Leipzig die Möglichkeit, zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte in ein europäisches Viertelfinale einzuziehen. Viel Zeit zum Sightseeing in der schönen Stadt an der Ostsee wird den Sachsen dabei nicht bleiben. Nach dem Training am Vormittag startet am Mittag der Charterflug, ehe es unmittelbar nach dem Spiel wieder zurück in die Heimat gehen wird. “Ich sage ganz klar, dass wir dort ein Tor brauchen”, sagte Trainer Ralph Hasenhüttl. Nach dem knappen 2:1 im Hinspiel und dem späten Gegentreffer hat man zwar eine gute Ausgangslage, doch ein 0:1 in Russland würde bereits das Ausscheiden bedeuten. “Wir werden das Spiel so angehen, dass wir uns nicht einigeln und 90 Minuten darauf hoffen, dass wir keins kassieren.” Hasenhüttl muss bei Zenit auf Marcel Sabitzer (Rückenprobleme) verzichten. Wieder dabei ist hingegen Kevin Kampl, der zuletzt noch angeschlagen fehlte. Auf große Fanunterstützung können die Sachsen derweil nicht bauen. Nur 30 Anhänger nehmen die Reisestrapazen auf sich.