Deutsche verpassen Medaille bei WM in Algerien

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Die deutschen Handballer (U21) unterlagen am Wochenende bei der WM in Algerien im Spiel um den dritten Platz den Franzosen und haben damit ihre erhoffte Medaille knapp verpasst. Bitter, denn die Deutschen haben ein tolles Turnier gespielt. Ein Turnier Highlight war das Achtelfinale gegen die Schweden, die zwei der letzten fünf Turniere gewinnen konnten. Nach einem dramatischen Handball-Krimi war die Freude über den knappen und verdienten 31:28 (26:26, 14:13)-Erfolg riesengroß.

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Im Viertelfinale konnte man sich erfolgreich gegen den Afrikameister Tunesien durchsetzen, unterlag jedoch im Halbfinale den Spaniern, die sich 24 Stunden später mit einem erneut denkbar knappen Sieg (39:38) gegen Dänemark den Titeln holen konnten. Die deutschen Handballer haben auch gegen die Iberer eine gute Leistung abrufen können, ließen jedoch in der zweiten Hälfte zu viele Chancen ungenutzt. Außerdem scheiterte man immer wieder am gut aufgelegten spanischen Keeper.

Im Spiel um den dritten Platz traf die DHB-Auswahl auf den 2015er U19-Weltmeister Frankreich. Trotz eines furiosen Starts und einer zwischenzeitlichen 6:2-Führung reichte es der DHB-Junioren-Auswahl gegen die nach der Pause immer stärker werdenden Franzosen nicht zum Sieg. Deutschland hat sich im Spiel um den dritten Platz gegen Frankreich trotzdem gut geschlagen. Gerade in der Anfangsphase war die Mannschaft von Erik Wudtke dem Gegner überlegen. Die Mannschaft mit Marian Michalczik am Start, der gegen Frankreich fünf Treffer erzielte, konnte sogar dreimal in Führung gehen, doch am Ende mussten sich die DHB-Jungs mit 22:23 geschlagen geben und die Heimreise ohne Medaille antreten.

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