CL: Sevilla bei heimstarken Red Devils, Roma gegen Donezk

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Im Achtelfinal-Rückspiel zwischen Manchester United und dem FC Sevilla ist noch alles möglich. Der Gewinner zieht in das Viertelfinale ein, bei einem Unentschieden haben die Andalusier die besseren Karten. Das zweite Spiel des Tages bestreiten AS Rom und Shakhtar Donezk. Die Ukrainer gewannen das Hinspiel mit 2:1, die Roma steht im Heimspiel also unter Druck.

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De Gea im Hinspiel unbezwingbar – Traum vom Viertelfinale

Der FC Sevilla erwischte im Hinspiel den besseren Tag und war gegen schwache Engländer die bessere Mannschaft. Einzig David de Gea ist es zu verdanken, dass man mit einer guten Ausgangslage ins Hinspiel startet. Der Spanier entschärfte zahlreiche Bälle, am Ende stand die glückliche Null. Mit  der gleichen Offensiv-Power will der Fünfte der Priméra Divisíon nun auch im Old Trafford antreten. Das Team von Vincenzo Montella braucht unbedingt ein Auswärtstor. Dies wird aber kein leichtes Unterfangen. “Wir wissen genau, dass es ein schweres Auswärtsspiel ist gegen ein Team mit einer Menge Durchschlagskraft”, sagte Montella vor der Begegnung. In der Saison 2017/18 gewann United wettbewerbsübergreifend 17 von 20 Heimspielen. Trotzdem ist Montello zuversichtlich und glaubt an seine Mannschaft. “Im Hinspiel haben wir exzellent gespielt. Es müssen mindestens 180 Minuten gespielt werden, also haben wir noch alle Chancen.” Seit dem Weggang von Erfolgscoach Unai Emery zu PSG lässt der FC Sevilla an Stabilität vermissen, was sich besonders an der hohen Anzahl Gegentore bemerkbar macht. Schon 42 Tore musste man in der Liga hinnehmen. Im vierten Versuch will man sich nun endlich für das Viertelfinale qualifizieren. Gegen Fenerbahce Istanbul (2008), ZSKA Moskau (2010) und Leicester City (2017) war im Achtelfinale Endstation. Manchester United möchte nach dem Gewinn der Europa League im letzten Jahr wieder Angriff auf einen europäischen Titel nehmen.

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Gelingt Donezk der zweite Streich gegen Rom?

Erst einmal konnte sich Shakhtar Donezk für das Viertelfinale qualifizieren. 2011 setzte man sich im Achtelfinale ebenfalls gegen den heutigen Gegner AS Rom durch. Nun, sieben Jahre später, wollen die Ukrainer dieses Kunststück wiederholen. Die Vorzeichen stehen gut, nach dem 2:1-Hinspielerfolg hat Donezk gute Karten. Die Roma hingegen steht unter Druck. Die Generalprobe am Freitag gewannen die Italiener deutlich mit 3:0 gegen den FC Turin – ein Ergebnis, mit dem man auch am Abend gegen Donezk gut leben könnte. In den letzten drei Anläufen im Achtelfinale scheiterten die Hauptstädter aber jeweils. Ein gutes Omen, könnte sein, dass man in der Vorrunde im eigenen Stadion unbesiegt geblieben ist, allerdings würde schon ein Unentschieden das Aus bedeuten.