CL: Robben fehlt bei Besiktas

Robben_Ausfall

Im Rückspiel der Champions League muss der FC Bayern München am Mittwoch ohne Arjen Robben auskommen. Damit gesellt sich der Niederländer zum prominent besetzten Lazarett. Neben den Langzeitverletzten Manuel Neuer und Kingsley Coman ist auch Corentin Tolisso noch nicht wieder einsatzbereit.

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Kein Risiko: Robben bleibt zu Hause

Gestern hatte Robben noch ein Individuelles Training absolviert. Anders als bei Thomas Müller, Robert Lewandowski, Franck Ribéry und David Alaba reichte es aber nicht für einen Platz im Kader. “Arjen ist leider nicht dabei. Eine Vorsichtsmaßnahme. Es zwickt der Nerv”, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Nach dem deutlichen Erfolg im Hinspiel sind die Münchner zuversichtlich, ins Viertelfinale einzuziehen. “Die Tür ist weit auf. Wir müssen jetzt noch seriös durchgehen.” Damit sandte der 62-Jährige zugleich eine Nachricht an die Mannschaft, ob der komfortablen Ausgangslage nicht zu leichtfertig in die Partie bei Besiktas zu gehen. Im Hinblick auf die Viertelfinalauslosung am Freitag sagte er: “Wenn wir dabei sind, und danach sieht es ja aus, hoffe ich, dass wir ein schönes Los kriegen, das uns die Möglichkeit gibt, dann sogar ins Halbfinale einzuziehen.”

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Zu Gast im Hexenkessel

Wie auch Robben wird Manuel Neuer das Spiel seiner Kollegen im Fernsehen verfolgen. “Ich werde nicht mit nach Istanbul fliegen, aber ich werde zuhause schauen. Ich bin natürlich gespannt auf die Atmosphäre. Mal gucken, wie das im Fernsehen rüberkommt. Natürlich haben wir eine super Ausgangsposition. Ich freue mich aber trotzdem, das Spiel zu sehen”, wird Neuer in einem Statement von der Bayern-Homepage zitiert. Damit spielte er zudem auf die Stimmung im Istanbuler Stadion an, die in der Vergangenheit besonders Gäste aus Westeuropa stets beeindrucken konnte. Zwar haben die Türken nach dem 0:5 im Februar keine realistischen Chancen mehr, dennoch wird die Partie gegen Tabellenzweiten der Süper-Lig alle andere als ein Spaziergang. Es ist zu erwarten, dass die Fans noch einmal alles geben, um ihrer Mannschaft zumindest zu einem Achtungserfolg zu verhelfen. „Ich kenne kein Stadion, das lauter ist. Freunde von mir sind teilweise nur noch mit Oropax zu unseren Spielen gekommen. Es gibt dort nicht nur eine Ecke im Stadion, in der die Fans singen. Dort singt, schreit und pfeift die komplette Arena. Ein echtes Erlebnis“, sagte der ehemalige Besiktas-Spieler Andreas Beck in einem Interview mit der „tz“. Der heutige Stuttgarter spielte von 2015 bis 2017 am Bosporus.