City besiegt Stoke – Boss rechtfertigt Transferausgaben

Stoke_City

Zum Abschluss des 30. Spieltags in der Premier League hat Manchester City am Montag ein verdientes 2:0 (1:0) mit nach Hause gebracht. Vor der Partie verteidigte der Geschäftsführer der Citizens, Ferran Soriano, die Transferausgaben, die der Klub in der Vergangenheit getätigt hat.

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Doppelter Silva macht Guardiola glücklich

Nach dem 7:2 im Hinspiel sollten auch im Rückspiel früh die Weichen auf Sieg gestellt werden. Gleich die erste Chance des Tabellenführers gegen den Vorletzten der Tabelle führte zu einem Torerfolg.  Eine Hereingabe von Sterling verwertete David Silva (10.). Insgesamt waren die Skyblues über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft, die den Gegner meist im Griff hatte. Annähernd 80 Prozent Ballbesitz sprechen eine deutliche Sprache. Allerdings kam der Gastgeber immer wieder zu eigenen Torchancen, ein Erfolg blieb dem Team um Ex-Bundesligastar Xherdan Shaqiri aber nicht vergönnt. Stattdessen besorgte Silva kurz nach dem Seitenwechsel mit seinem zweiten Treffer die Vorentscheidung (50.). Danach spielte der Spitzenreiter weiter nach vorne, es blieb am Ende aber beim 2:0 aus der Sicht von Manchester City. Bei 16 Punkten Vorsprung und noch acht Spieltagen kann der Klub schon bald die dritte Meisterschaft klar machen. Ein wenig Geduld muss man jedoch noch haben. Das Spiel am Wochenende gegen Brighton wird verschoben, da der Aufsteiger im FA Cup bei Manchester United ran muss. Eine Woche später wird die Liga wegen der Länderspielpause unterbrochen.

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Soriano reagiert auf Kritik

In letzter Zeit geriet die Finanzstärke des Klubs aus dem Norden des Landes zunehmend in die Kritik. Auch José Mourinho äußerte sich zu diesem Thema.  In einem Interview mit Infobae äußerte sich nun Klub-Boss Soriano zu der Kritik. “Sieht man sich die zehn teuersten Transfers aller Zeiten an, spielt keiner davon für City. Haben wir Pogba, Lukaku, Neymar oder Mbappe?” Die hohen Ausgaben für neue Spieler innerhalb der letzten Jahre begründet der 50-Jährige mit einem Umbruch innerhalb der Mannschaft. “Wir haben beträchtliche Investitionen getätigt, weil wir einen Generationswechsel vollzogen haben, mit Spielern, die das auch widerspiegeln – 19-, 20-, 21-Jährige. Jeder dieser Spieler wäre heute 100 Millionen Dollar wert.”

Der Rekordeinkauf der Citizens ist mit rund 76 Millionen Euro Kevin De Bruyne. Dieser nimmt im weltweiten Ranking nur Platz 13 der teuersten Transfers im Fußball ein. In der Masse fällt aber auf, wie viel Geld Manchester City in den letzten Jahren in neue Spieler investiert hat. Seit 2015 kamen acht Spieler für mehr als 50 Millionen Euro zu City. “Wir haben in den letzten drei Jahren nicht mehr Geld ausgegeben, als es unsere wirtschaftlichen Möglichkeiten erlaubt haben”, versicherte Soriano.