Champions League: Unentschieden im Derby

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In der Gruppe B der Handball-Champions League haben sich der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt im Nordderby 20:20 (9:7) getrennt. Dabei konnten vor 10.049 Zuschauern besonders die Abwehrreihen der beiden Bundesligisten überzeugen. Während Flensburg mit sechs Punkten auf dem dritten Platz weiterhin gut dasteht, verpasste es Kiel (drei Punkte) nach zuletzt guten Ergebnissen in der Liga, mit einem Sieg Anschluss zur Spitzengruppe zu finden. Ein Sieg wäre für die Zebras allerdings nicht unverdient gewesen, die in der Schlussphase schon mit 19:17 geführt hatten.

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In der letzten Minute, 17 Sekunden vor dem Ende scheiterte Niklas Ekberg mit seinem Wurf. Dabei erkannte Kiels Trainer Alfred Gislason im Einsteigen von Kentin Mahe einen Regelverstoß, weshalb er protestierte und Siebenmeter forderte. „Wir hätten zwei Punkte verdient gehabt, deshalb ärgere ich mich sehr“, sagte der Isländer nach dem Spiel, auch im Hinblick auf den ausbleibenden Pfiff des Schiedsrichters in der besagten Aktion. Erfolgreichster Werfer der Kieler war Marko Vujin, der fünf Tore erzielte. Für die Gäste konnten Lasse Svan und Mahe jeweils viermal einnetzen.

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