2. Liga: Holt sich Nürnberg die Spitze zurück?

2BL26_Freitag

In der zweiten Liga stehen am Freitag zum Auftakt des 26. Spieltages zwei Begegnungen auf dem Plan. In Dresden empfängt die SG Dynamo den 1. FC Heidenheim. Im Spiel zwischen Arminia Bielefeld und dem 1. FC Nürnberg kann sich der Club zumindest bis zum Sonntag wieder an die Tabellenspitze schießen. Dafür ist aber ein Sieg auf der Alm nötig.

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Dresden vs. Heidenheim: Teams liegen dicht beieinander

Wie eng die Lage in der zweiten Liga ist, verdeutlicht der Blick die Situation der heutigen Gegner. Dresden ist mit 32 Punkten nur drei Zähler vor dem Relegationsplatz 16, liegt aber auch „nur“ acht Punkte hinter dem Relegationsplatz drei, der den Aufstieg in die Bundesliga ermöglicht. Heidenheim ist mit 34 Punkten auf Rang neun anzutreffen. Dynamo könnte mit einem Heimsieg also an den Süddeutschen vorbeiziehen, nach der Heimniederlage gegen Darmstadt vorige Woche wäre dies wichtig für den Verein. Als Reaktion auf die Niederlage ließ Trainer Uwe Neuhaus seine Mannschaft dementsprechend unter der Woche hart arbeiten. „Die Trainingswoche war schon sehr intensiv. Die Spieler hatten am Dienstag und Mittwoch schon relative schwere Beine. Viele haben sich müde gefühlt, aber bis zum Anstoß haben wir das überwunden und können ein ordentliches Spiel machen.“ Als Reaktion auf den müden Auftritt gegen den Vorletzten der Tabelle wird er zudem personelle Änderungen vornehmen, wen dies betrifft gab er im Vorfeld der Partie aber noch nicht bekannt. Neuhaus warnte seine Spieler aber auch vor dem Gegner, bei dem besonders Marc Schnatterer stets für Torgefahr sorgt. „Er ist mit allen Freiheiten ausgestattet, schwer zu greifen. Fakt ist, dass wir definitiv ein Auge auf ihn werfen müssen.“

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Nach Derbyniederlage: Nürnberg braucht einen Sieg

Das Resultat vom vergangenen Wochenende schmerzte den Nürnbergern besonders. Greuther Fürth holte ausgerechnet beim 2:0 im Derby seinen ersten Auswärtssieg und ließ den großen FCN, der kein gutes Spiel ablieferte, im eigenen Stadion alt aussehen. Um sich selbst aber auch den Fans wieder etwas Optimismus zukommen zu lassen, muss bei Arminia Bielefeld ein Sieg her. Mit einem Dreier bei den Ostwestfalen können die Franken vorübergehend an Spitzenreiter Düsseldorf vorbeiziehen und die Fortuna somit unter Druck setzen. Nürnberg will in die Bundesliga und hat mit fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz eine gute Ausgangslage. In den verbleibenden neun Partien müssen aber noch einige Punkte her, um den Aufstieg unter Dach und Fach zu bringen. Aber auch Bielefeld hat bei der ganzen Angelegenheit noch ein Wörtchen mitzureden. Schließlich ist die Arminia gut ins Jahr gestartet und verlor 2018 erst eine Begegnung (2:3 gegen Dresden). Vorige Woche bewies man zudem Moral und sicherte sich mit einem Tor in der Nachspielzeit ein 2:2 in Heidenheim. Nürnberg erwartet also ein bissiger Gegner, der für seine disziplinierte Abwehrarbeit bekannt ist. Mit 35 Zählern haben die Bielefelder zudem den Relegationsplatz noch nicht abgeschrieben, was ein zusätzlicher Ansporn für die Elf von Jeff Saibene sein wird.